DSC00638.jpg
Plattenbauten - Inseln der Gegenwart

In Kooperation mit:

Hellerau - Europäischen Zentrum der Künste Dresden

Deutsches Nationaltheater Weimar und Kunstfest Weimar

Roxy Brisfelden

Hong Kong Arts Centre

Goetheinstitut Hong Kong

Plattenbausiedlungen sind kein ausschließlich ostdeutsches Phänomen, sondern wegen der Einfachheit des modularen Bauens extrem verbreitet. Es gibt sie auf der ganzen Welt von Moskau über Paris nach Kopenhagen. Und auch an Orten, an denen man sie nicht erwarten würde, wie Sansibar, Mexiko oder Hong Kong. An all diesen Orten haben Menschen sich an die Gebäude angepasst, sie umgenutzt und sich angeeignet. Die Internationalisierung der Plattenbauten steht im Kontrast zu heutigen gefährlichen Trends in Ostdeutschland: Angst vor vermeintlich Anderen und Rassismus. Könnte genau die Austauschbarkeit und Ähnlichkeit der Plattenbauten eine Chance sein Heimat und Identität nachhaltig neu zu denken? Kann eine als hässlich diskreditierte Art zu Bauen eine Art ästhetisches Bindeglied zwischen Erfahrungen an verschiedenen Orten der Welt sein?

Fotos © Sarah Methner, aufgenommen auf einer Recherchereise nach Sansibar, finanziert durch den Fonds Darstellende Künste 2019

DSC00799.jpg
DSC00682.jpg
DSC00623.jpg
DSC00678.jpg
DSC00763.jpg
DSC00599.jpg
DSC00634.jpg
 
DSC00830.jpg
DSC00624.jpg